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Donnerstag, 5. Februar 2009

Phrasen in der Chirurgie II

Da ich momentan nicht arbeiten darf/kann, möchte ich die Zeit sinnvoll nutzen, um meine Gehirnwindungen nach weiteren, wenn auch nicht tagesaktuellen Sprüchen, zu durchforsten. Wie gesagt, es sind alles Sprüche, die ich tatsächlich selbst gehört habe.

Perfekt, jetzt ist er so verschnürt wie ein Rollbraten.

So wie Du arbeitest, möchte ich gerne Urlaub machen.

Einweisungsdiagnose: V. a. Fieber

Wann haben Sie in letzter Zeit mal einen Hintern von innen gesehen?

Sie erinnern mich an meinen Hund.

Der jüngste Assistent muss unters Tuch.

Kriegen Sie den zu?

Lecker, hier riecht's wieder wie beim Grillfest.

Hör' auf zu kokeln, man sieht ja gar nix mehr.

Anästhesie, der Patient will mitarbeiten!

Anästhesisten sind wie Kometen, sie tauchen kurz auf und sind dann lange wieder weg.

Ich mach' zu. Verschlüsseln Sie schonmal?

Bettenplanung!

Keine heimlichen Amputationen während meiner Abwesenheit.

Hast Du Dir mal überlegt, das Röngenbild andersrum aufzuhängen? Dann sieht es auch nicht mehr so schlimm aus.

Unidentifizirbare Linie im Röntgenbild.

VIP = very incompliant patient

Ich hab' da noch zwei Nachmeldungen...

Hoppla, da wollte ich gar nicht reinschneiden.

Attention! We've got a bleeder!

Irgendwann steht jede Blutung von selbst.

Das wackelt ja wie ein Lämmerschwanz.

Was ist da runtergefallen? Brauchen wir das noch?

Bitte NICHT an den grünen Tisch kommen, der ist steril.

Wie die Zeit vergeht, die Anästhesie hat schon wieder Feierabend.

Gibt's den auch in länger?

Der Pat. hat E66.0.

Ihr habt wieder die Sternchendiagnosen falsch verschlüsselt, ich werde noch wild!

Ich liebe eine kotige Peritonitis.

Fuchteln Sie nicht so mit dem Haken rum, da kriegt man ja Angst.

Ist der Patient wach? Kann er uns hören?


So, und jetzt bin ich leergesaugt,
Doc Blog

Montag, 2. Februar 2009

Phrasen in der Chirurgie I

Dass Chirurgen bisweilen große Sprücheklopfer sind, ist wohl nicht unbekannt. Aus gegebenem Anlaß biete ich hier nun eine Liste der mir selber im In- und Ausland gebotenen Sprüche, die sowohl inner- als auch außerhalb des OPs ausgesprochen wurden und werden. Die Reihenfolge ist unerheblich. Mit den bekanntesten fange ich aber an.
Sollten mir noch einige einfallen, kommt vielleicht mal ein II. Teil.


Spitze betonen!

Saugen! Mehr Saugen!

Hängen Sie sich mal richtig in den Haken rein.

Ich seh' hier nix. Mehr ziehen!

Der Patient soll jetzt endlich entspannen, geben Sie ihm nochmal was!

Das Zuckometer ist kaputt.

Wäschst Du Dich für den Einer?

Warst Du schon Gastro?

Der ist trockener als die Wüse Gobi.

Ohje, wer hat denn an dem geübt?

Unser Patient ist heute aber mal so richtig saftig.

Dem haben wir's aber so richtig besorgt.

Sind Sie heute freilaufend?

Es ist ein Junge!

Wenn Sie jetzt weitersägen, können Sie ihm das Bein auch ganz abnehmen.

Für den OP-Hund...

Go straight to the bone and stay there!

Das Problem liegt supranasal.

Wir sind hier nicht in der Schwarzwald-Klinik!

18 Uhr und schon nach Hause? Freier Nachmittag, was?


Doc Blog

Donnerstag, 15. Januar 2009

Unnötigkeiten

Die Oberen wissen unsere Arbeit nicht zu würdigen. Das sagte gestern ein Assistentenkollege. Und ja, irgendwie kommt es mir manchmal auch so vor. Zumindest habe ich manchmal das Gefühl die wollen mich verschaukeln. Hier drei mehr oder weniger aktuelle Beispiele, wo ich mich wirklich gefragt habe, ob das so sein muss und einem produktiven Miteinander förderlich ist.

1) Doc Blog ist in der Ambulanz, steht am Waschbecken und zieht Medikamente auf. Der Oberarzt steht hinter ihm, mit dem Rücken zu Doc Blog.
Doc Blog hört einen Patienten an der Tür sagen: Kann ich das hier abgeben?
Oberarzt: Sicher. - Zu Doc Blog (der die Situation immer noch nicht sieht und weiterarbeitet): He, kümmer' Dich mal um Deine Patienten. Nimm ihm das mal ab.
Doc Blog wundert sich. Hatte er den OA nicht direkt hinter sich gehört? Und das Rascheln einer Röntgentüte?
Er dreht sich langsam um, und sieht, klar, den OA mit einem Röntgenbild in der Hand direkt neben dem Pat. stehen, der ihm seine eigene Röntgentüte entgegenhält.
Während er mit der senkrecht gehaltenen Spritze, auf der immer noch die Glasphiole balanciert, den Raum durchquert, wundert Doc Blog sich immer mehr. Dann jongliert Doc Blog die Röntgentüte einhändig aus dem Griff des Patienten und knallt sie dem OA, der immer noch das eine Bild studiert vor den Latz und mault: "Klar, kann ja alles gleichzeitig machen, auch während ich mit spitzen Gegenständen hantiere..." Der OA hat nicht mal aufgesehen.

2) Es ist Zeit für die Visite, plötzlich stehen zwei Oberärzte vor Doc Blog. Einer geht ins Zimmer eins, der zweite stürmt los in Zimmer zwei und ruft Doc Blog hinterher: Los, schnell, ich muss in den OP.
Hin- und hergerissen zwischen den Fronten entscheidet sich Doc Blog, wenigstens dem OA in Zimmer eins zu sagen, daß er kurz warten muss, bis der zweite OA "abgearbeitet" ist. Wie sich schnell herausstellte keine weise Entscheidung. Auf die Meldung, Doc Blog würde eben mal in Zimmer zwei gehen, ist OA eins dekompensiert: Was das denn solle, er wolle Visite machen, und er müsse ja auch in den OP und er würde bestimmt nicht allein Visite machen und Doc Blog solle ja schließlich auch wissen, was er mit dem Pat. besprechen würde.
Ehm, ja, aber gilt das nicht auch für Zimmer zwei und OA zwei?
Keine Widerrede
Bis Doc Blog in Zimmer eins fertig war, kam ihm OA zwei schon auf dem Weg in den OP entgegen. Zum Glück hatte die Schwester was mitgeschrieben.

3) Vor einer OP, beim Waschen, beschliessen der OA und Doc Blog das weitere Procedere für eine Patientin. Doc Blog weiß, daß er lange im OP sein wird und möchte der neuen Kollegin auf Station dies als Arbeitsauftrag aufdrücken.
1. Versuch: Doc Blog bittet die Anästhesistin, die Kollegin anzufunken.
Anä: "Haste die Nummer?"
Doc Blog: "Nein, aber kannst Du die nicht nachsehen?"
Anä: "Nein."
Doc Blog denkt nur, wie jetzt, du hast Computer, Telefon, Internet und vor allem, du bist nicht steril? Wo liegt das Problem?

2. Versuch an den OP-Springer:
Doc Blog: Habt Ihr die Telefonnummer der neuen Kollegin auf der Liste?
Pfleger: ???
Doc Blog: Na, ihr habt doch eine Liste aller Nummern.
Pfleger: Ja, am Schrank.
Doc Blog denkt sich nur: Okay, so wird das auch nix.
Und stapft steril durch den OP, klettert über Kabel und quetscht sich an abgstellten Kästen vorbei, aber der Weg in den Raum ist komplett blockiert, er kommt gar nicht in die Nähe des Schrankes.

Abgelenkt durchs Abdecken.

15 Minuten später, 3. Versuch, wieder an den OP-Springer.
Doc Blog: Könntest Du bitte so nett sein und Dani für mich anrufen?
assist. OP-Pflege: Dani? Achja...
Vom Springer gar keine Reaktion.

30 Minuten später, 4. Versuch wieder an den Springer.
Doc Blog: Könntest Du bitte so nett sein und Dani für mich anrufen?
Diesmal klappt es, ich will ihr nur was ausrichten lassen, so daß der OA auch hört, was ich will.

5. Seine Reaktion.
OA: Ach, das musst Du doch nicht jetzt klären, das kannst Du auch heute nachmittag machen, wenn Du raus kommst!
Doc Blog: ??? Hatte er das vorhin nicht genau andersrum gesagt?


Diese Art von Aktionen finde ich unnötig, ermüdend, kräfteraubend und vollkommen sinnfrei. Warum müssen wir uns denn gegenseitig noch das Leben schwer machen? Ist ja so schon nicht einfach genug.

Und ich frage mich auch, ob die OÄ überhaupt merken, wie sehr sie uns bewußt oder ungewollt drangsalieren und wie oft wir tatsächlich versuchen, alles möglich zu machen, um es ihnen recht zu machen. Sowas zermürbt.

Doc Blog

Update 1: Am Freitag fragte mich Oberarzt eins, warum ich denn in der Visite mit Oberarzt zwei (eben in jenem Zimmer zwei, das mich nie gesehen hatte) nicht aufgepaßt hätte.

Update 2: Auch am Freitag beschwerte sich eine Pat., daß sie eine (?!) Stunde auf ihr Zimmer warten mußte. Mal abgesehen davon, daß ich in vielen Hotels länger warten mußte, konnte ich das Problem der Dame sehr einfach damit erklären, daß die Dame (zweiter Punkt im OP) etwas später in den OP abgerufen worden war, weil die Vorop sich etwas verzögert hatte. Kommentar der "netten Dame" war nur, daß das ja wohl alles eine Unverschämtheit sei und sie immerhin schon seit Wochen für diesen Tag angemeldet sei und sie würde sich nun beschweren...

Bitte, bitte, aber diesem Verhalten fehlen mir doch wirklich die Worte...

Dienstag, 16. September 2008

Faszinierende Sache...

Während ich heute morgen ungelogen eine ganze Stunde darauf warten musste, daß die Anästhesie unseren Patienten intubiert bekommt, habe ich eine recht erstaunliche Entdeckung gemacht:
Im Boden unseres OPs befindet sich ein 3D-Muster. Ähnlich wie bei den 3D-Büchern, die es früher gab. Nur ist es bei uns kein Muster (also kein Knochen oder Skalpell oder so), sondern einfach nur eine dreidimensionale mehrschichtige Ebene. Sah trotzdem gut aus.
Frage mich jetzt, ob das in anderen OP-Sälen Deutschlands auch so ist? Bitte mal ausprobieren. Am besten so im Halbschlaf noch ein bißchen danebenzuschielen.

Während der OP habe ich mich dann pausenlos vom Oberen runtermachen lassen (müssen, konnte ja nicht weg). Wegen vieler unnötiger Kleinigkeiten, wenn man es den gestressten OÄ nicht recht machen kann. Nein, kann noch nicht Hellsehen, nein, ICH kann nichts dafür, wenn er selbst den von mir gehaltenen Haken wegschubst. Gut, zugegeben, die OP bei dem Situs war sicher nicht ohne, aber trotzdem fand ich es blöd.

Und früher war es doch mal so, daß man sich erst in einer Abteilung einarbeiten muss? Bevor man "belohnt" wird, meine ich. So war zumindest die Ansage an mich in den Abteilungen, in denen ich früher war. Erstmal beweisen, daß man was weiß und kann, bevor man selber rangelassen wird. Tja, Tatsache ist hier, daß der neue Kollege (kein Vierteljahr hier) ständig operieren darf. Wobei ich nicht glaube, daß er besser operiert als ich. Aber wenn ich die OÄ drauf anspreche, heißt es nur, man dürfe die neuen Leute ja nicht verprellen. Klasse, Superargumentation.

Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

Doc Blog

Mittwoch, 10. September 2008

Der ewige K(r)ampf...

Es gibt einige Dinge, die ich nicht kann, wahrscheinlich niemals können werde und auch einige, die ich eigentlich gar nicht so dringend können möchte. Weil es genügend Leute gibt, die dafür deutlich besser ausgebildet und qualifiziert (von bezahlt gar nicht erst zu reden) sind.

Dazu gehört meine tägliche persönliche DRG-Hölle, in der ich mich täglich nach Dienstschluß wiederfinde. Nein, ich kann es nicht richtig, ich kann keine 4000 Euro extra für die Klinik rausholen, weil ich keine Ahnung davon habe. Und zugegebenermaßen auch keine wirkliche Lust die Akten von Patienten, die ich teilweise kaum kenne, komplett zu durchforsten, auf der Suche nach dem einen unentdeckten Hanverhalt, der einen (ge)wichtigen Harnwegsinfektion, dem Nikotinabusus und was weiß ich, was die Fallpauschale noch hochtreiben kann.

Dafür habe ich nicht Medizin studiert, dafür gibt es (oder sollte es zumindest geben) Medizincontroller, die den ganzen Tag nichts anderes machen und diesen ganzen Kram in und auswendig können. Mich persönlich treibt es immer auf die Palme, oder wie mein Vater zu sagen pflegt, es macht mich raderdoll. Das geht gar nicht.

Am schlimmsten sind aber die täglichen (meistens sogar mehrmals täglichen) Anrufe der Oberen, die mich entweder drauf hinweisen, daß ich einen Patienten noch nicht verschlüsselt habe (würde ihn eben gerne erst einmal überhaupt aufnehmen, bevor ich ihm eine Nummer aufdrücke) oder, mein absoluter Favorit, die mir brühwarm aufs Brot schmieren, daß ich einen Patienten falsch verschlüsselt habe, weil ich die HD seines Dackels nicht miterwähnt habe. Ich solle das ganze doch jetzt noch mal ausführlich und ordentlich (!) nachvollziehen und dann Bericht erstatten. ?! Klar, habe ja auch sonst nix zu tun.

Ich will das ganze hier nicht als unwichtig abtun, sicher ist es wichtig und ja auch irgendwie spannend, wenn einzig und allein, die Nummer N39.0 die gezahlten Beträge um einen vierstelligen (?) Betrag ansteigen läßt.

Aber ich finde eben, daß dies nicht meine Aufgabe sein kann, weil ich es eben einfach nicht adäquat leisten kann. Ich habe nicht die Zeit und Musse, mich da hinzusetzen und einen Fall von A nach B zu analysieren. Meine Güte, bei machen Casus bin ich ja schon froh, wenn ich einigermaßen den komplexen Heilungsverlauf nachvollziehen kann. um einen halbwegs akzeptablen Arztbrief daraus zu stricken.

Ich codiere ja und tue, naja, nicht mein Bestes, aber doch einen gewissen Bruchteil davon. Für alles, was danach kommt, insbesondere die Verbesserung meiner rudimentären Eingaben, sollte ein wahrer Fachmann oder Fachfrau herhalten. Da finde ich es nicht gerechtfertigt, einfach so von den Oberen angeraunzt zu werden, weil ich die I10.9 statt der I10.00 genommen habe.

Doc Blog

Mittwoch, 13. Februar 2008

Wer auf meiner Station trinkt eigentlich Softasept?

Nach etwas längerer Abwesenheit melde ich mich nun zurück.

Diverse Sachen sind in der Zwischenzeit vorgefallen, zum einen stand ich am Dienstag tatsächlich mal wieder auf dem OP-Plan, ja, sogar als Operateur. Leider stand bei Oberarzt nur das berühmte N.N. Auch in unserer Klinik verheißt dies nicht unbedingt gutes.
Als ich nachmittags dann in den OP gerufen wurde, gab es dann auch tatsächlich keinen OA... Einer stand im anderen Saal, einer war soeben auf eine Sitzung entschwunden und der dritte war vorsichtshalber einfach mal gar nicht zum Dienst erschienen.
Traute mir nicht so recht zu, das alleine zu machen und war insofern froh, daß ich das als Nicht-Facharzt auch nicht darf, somit einer der Oberen kommen MUSSTE.
Glücklicherweise rief mich die OP-Schwester an (zwecks Vorwarnung), so daß mich nicht am OP-Tisch der Schlag treffen konnte. Sie war nämlich so frei gewesen, und hatte unseren Professor gefragt, ob er nicht Lust hätte, mir zu assistieren...
Damit mich keiner falsch versteht, ich mag unseren Chef, er ist ein toller Operateur und meistens auch recht nett. Aber ich habe ihn in zwei Jahren an dieser Klinik nie den Assistenten für eine Anfänger-OP machen sehen. Nun gebührte mir die Ehre und ich war sowas von aufgeregt.
Im Endeffekt war alles nicht so schlimm, Chef war total relaxt, erklärte viel und war super geduldig. Als er dann abgetreten ist, und die Spannung abfiel, habe ich so gezittert, daß ich kaum die Hautnaht hinbekommen habe. Aber ich denke, so blöd habe ich mich nicht angestellt. Und das Beste, als ich dann erst am Montag (war ab Mittwoch auf Fortbildung) wieder auf Station war, war der Pat. bereits beschwerdefrei entlassen worden. Immer gut sowas...

Die Fortbildung war auch in Ordnung, es wird sich zeigen, wieviel es wirklich gebracht hat. Aber auf jeden Fall ist so ein Ort immer gut, um Connections jedweder Art zu knüpfen. Und ich bin ja ein ganz großer Konnektor.

Am Montag war dann mein erster operativer Tag seit langem, nicht im Ops, aber immerhin in der Nähe. Gestern dürfte ich dann auch mal wieder rein. Ganz offiziell. War nett. Leider folgte die "Strafe" auf dem Fuß, denn weil sich in meiner Abwesenheit niemand um meine Pat, gekümmert hat ("Da kann er doch nach der OP mal eben hingehen", so der Spätdienst), dürfte ich wieder flockige 2,5 Überstunden verbuchen. "Mal eben", vielen Dank auch.

Heute bin ich dann wohl zum ersten Mal seit ich an diesem Haus bin, tatsächlich richtig ausgetickt. Habe einen Kollegen, der sonst ganz nett ist, richtig angeschrien. Der (seines Zeichens Spätdienst) beschwerte sich nämlich, daß ich die Frechheit besaß (in seinen Augen), pünktlich das Haus zu verlassen. Es war nämlich noch eine planmäßige Aufnahme über und nicht gemacht. Aber ist es meine persönliche Schuld? Ich habe mehrfach nach Aufnahmen gesehen und es war keine da. Gut, weiß jetzt auch, daß die Unterlagen wohl woanders gelagert werden oder auch so, wie's gerade lustig ist. Außerdem arbeiten außer mir immerhin 4 andere Ärzte auf dieser Station. Mein Teil der Arbeit war getan, hatte nur Kleinigkeiten zu übergeben. Und als er sich dann beschwerte, warum ich den jetzt "schon" gehen würde, bin ich explodiert. Außerdem, warum hat er denn die Aufnahme nicht gemacht? Ich sehe es echt nicht mehr ein, mich dafür rechtfertigen zu müssen, wenn ich ausnahmsweise mal pünktlich das Haus verlassen kann.

Was den Titel angeht, ich frage mich wirklich, wohin alle unsere Desinfektionssprüher mehrfach täglich verschwinden. Auf meiner Redonrunde heute mußte ich wiederholt (!) ins Stationsszimmer zurück, um weitere Flaschen zu holen. So einen großen Umsatz können wir an den Dingern gar nicht haben. Vielleicht vertickt die ja einer bei ebay?

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